Sektion Weinheim im Deutschen Alpenverein e.V.

Programm und Veranstaltungen des Vereines

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KAGRU - Die Kletter- und Alpinistikgruppe

Hier gibt´s die aktuellen Infos aus der Kletter- und Alpinistikgruppe


Robert Jasper: Bergsteigen am Ende der Welt! Eiger Nordwand - Baffin Island - Feuerland

Multivisionsvortrag mit Robert Jasper

Spitzenalpinisten zu Gast beim DAV Weinheim -  2017 war Robert Jasper zu Gast

Robert Jasper und das Orga-Team
Bild: Thomas Gehrlein

Mit seinem Vortrag „Bergsteigen am Ende der Welt! Eiger Nordwand - Baffin Island - Feuerland“ war Spitzenalpinist Robert Jasper am Freitag, 10.11.2017, 20 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus, Weinheim. 

Mit Robert Jasper setzte der DAV Weinheim seine erfolgreiche Vortragsreihe „Spitzenalpinisten zu Gast beim DAV Weinheim“ fort.

Robert Jasper, einer der weltweit führenden Extrembergsteiger und Eiskletterer zeigte seine aktuelle Multivisionsshow und kommentierte live.

Die ersten Hauptthemen des Vortrages drehten sich um die weltberühmte Eigernordwand. Geschichten, die Robert Jasper bewegen und die er kennt, wie kaum ein anderer. (17 x Eigernordwand, 4x Erstbegehung etc.) . Angefangen mit der dramatischen Kletterei der Erstbegeher von 1938 (Heckmair), mit seiner bewegenden Bergsteigergeschichte bis heute, zur ersten Begehung der Route Odyssee, (1800 Meter X. Schwierigkeitsgrad) mit der Robert Jasper und sein Seilpartner Roger Schaeli Bergsteigergeschichte schrieben.

Ein weiteres Higlight des Vortrages war die jüngste Baffin Island Expedition 2016 mit Stefan Glowacz zur Turret Nord-Ost Wand in der Kanadischen Arctis. Im Reich der Eisbären waren Jasper & Glowacz zusammen mit dem Fotografen Klaus Fengler ganz auf sich alleine gestellt und „Fair means“ mit selbstkonstruierten Amphibian-Carbon-Schlitten  unterwegs, was ein absolutes Novum darstellte!

Abenteuer entstehen meist durch außergewöhnliche Ideen. Unter diesem Motto stand auch die Expedition  zum Monte Sarmiento in Feuerland, am „Ende der Welt“. Robert Jasper und sein Team segelten bei orkanartigen Stürmen auf den Spuren Magellans, dem berühmten Seefahrer des 15 Jahrhunderts, nach dem auch die wagemutige Durchschiffung (Magellanstrasse), zwischen Kap Horn und dem Feuerländischen Festland benannt ist. Zusammen mit seinem Kletterpartner Jörn Heller, dem Bergfotografen Ralf Gantzhorn, und dem Skipper Micki Fischer mit seinem 16 Meter langen Segelboot Tari II brach Jasper zur gewaltige Eispyramiede des Monte Sarmiento auf. Schon Charles Darwin war erstaunt von dessen Mächtigkeit und nannte ihn den beeindruckendsten Berg Feuerlands.

Jasper berichtete von rauer See, starkem Gegenwind und Meeresströmungen die schwer zu schaffen machten. „Haushohe Wellen aus dem Atlantik zeigten uns einen Hauch von dem, was bei Sturm hier los ist“. Nach 11- tägiger Seefahrt und 260 Seemeilen (ca. 500 Kilometern) erreichten Jasper und sein Team bei starkem Regen die Bahia Escandallo, eine kleine Bucht, wo das Boot vor Anker ging. Drei Versuche, die alle im schlechten Wetter scheiterten, brachten keinen Erfolg.

Der DAV Weinheim bedankt sich für einen spannenden Abend mit einem der erfolgreichsten Extrembergsteiger und Kletterer - und einem sehr sympathischen dazu

PS: Einen spannenden Artikel über Robert Jasper und seine Familie gab es im DAV Panorama 1/2017 In der Mediathek des SWR findet Ihr einige Berichte über ihn.

Aktuelle Rückrufe von Bergsportartikeln

Infos zu betroffenen Artikeln gibt´s beim Hauptverband

Immer wieder müssen auch Bergsportartikel aus Sicherheitsgründen zurückgerufen werden. Ob auch evtl. Material betroffen ist, das Ihr in Eurem Rucksack habt, könnt Ihr auf der Seite des Hauptverbandes nachschauen. Hier sollte man regelmäßig vorbeisurfen!

Zu den Seiten der DAV-Sicherheitsforschung

www.dav-felsinfo.de: 4000 Felsen sind jetzt online

DAV Felsinfos für Kletterer

Das Kletterportal des Deutschen Alpenvereins – http://www.dav-felsinfo.de – ist jetzt nahezu vollständig: Mehr als 4000 Kletterfelsen in Deutschland sind inzwischen online. Das Portal gibt Kletterern hilfreiche Informationen – vom Routenspektrum eines Felsens bis zur Exposition, von der Gesteinsart bis zur aktuellen Kletterregelung, von der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Routencharakter. Ziel des Internetportal ist es, Kletterer zu informieren und sie für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Felsen zu sensibilisieren.

Bei der Planung von Klettertouren ist das Portal erste Wahl und leistet – neben Beschreibungen in Kletterführern und Hinweistafeln im Gelände – einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von Informationen über naturverträgliches Klettern. Die entsprechenden Regelungen geben so genannte Kletterkonzeptionen vor, die in Zusammenarbeit von Behörden, Naturschutz- und Kletterverbänden erstellt werden. So werden etwa die Brutfelsen von geschützten Vogelarten wie Wanderfalke und Uhu bis zum Abschluss der Brut nicht beklettert. In Felsbereichen, die eine besondere Bedeutung als Standorte seltener und geschützter Pflanzen haben, werden zum Teil ganzjährige Tabuzonen ausgewiesen. Die Lenkungsmaßnahmen realisieren ehrenamtliche Helfer der DAV-Sektionen und anderer Kletterverbände, die sich vor Ort etwa um die Beschilderung oder die Sanierung von Zustiegswegen kümmern.

Zur Seite www.dav-felsinfo.de

Im Licht der Berge // Multivisionsvortrag von ALEXANDER HUBER

Klappe Huberbuam, die 2.

Spitzenalpinisten zu Gast beim DAV Weinheim -  nach Thomas Huber 2014, hatten wir 2017 Alexander Huber zu Gast

AlexanderHuber
Alexander Huber & das Helferteam

Mit seinem Vortrag „im Licht der Berge“ war ALEXANDER HUBER am Montag, 21.11.2016, 20 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus, Weinheim.

Alexander Huber sorgte für ein ausverkauftes Haus und begeisterte seine Zuschauer.

In seinem Vortrag zeigte Alexander Huber seine schönsten und auch eindrucksvollsten Momente »im Licht der Berge«, aktuelle Highlights aus dieser faszinierenden und vielseitigen Welt. Die unglaublichen Bilder, arrangiert mit faszinierenden Filmsequenzen und steiler Musik, sind ein Erlebnis der besonderen Art. Grenzbereiche in der vertikalen Welt des elften Grades in alpinen Wänden, extremes Freiklettern in der Kälte der Arktis und Herausforderungen an den wilden Bergen Patagoniens zeigen die Berge im schönsten Licht.

Sympathisch erzählte er von vielen Höhepunkten seiner beeindruckenden Karriere, vergaß aber auch nicht über persöniches und Tiefpunkte zu berichten.

Das Publikum bedankte sich mit anhaltendem Applaus für einen tollen Abend.


Leidenschaft 8000 - Tiefe überall // Multivisionsvortrag von GERLINDE KALTENBRUNNER

Gerlinde Kaltenbrunner beim Signieren
Gerlinde Kaltenbrunner beim Signieren
Begeisternder Vortrag im ausverkauften Rolf-Engelbrecht-Haus

Spitzenalpinisten zu Gast beim DAV Weinheim - GERLINDE KALTENBRUNNER nach 2010 zum zweiten Mal beim DAV Weinheim.

Gerlinde und das "Orga-Team"
Gerlinde und das "Orga-Team"

Mit Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits begann 2010 die Vortragsreihe "Spitzenalpinisten zu Gast beim DAV Weinheim. Bereits damals stand für das Orga-Team fest, dass Gerlinde unbedingt wiederkommen muss.

Das hat 2015 geklappt und das Rolf-Engelbrecht-Haus war wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht. Spannend, authentisch und kurzweilig erzählte sie vom Beginn ihrer Leidenschaft für die Berge und ihren ersten Achttausendern.

Der zweite Teil des Vortrages: Die Besteigung des K2, des Schwierigsten aller 8000er. Auf der chinesischen Seite des Berges gelang Gerlinde Kaltenbrunner 2011 in einem internationalen Team im siebten Anlauf der Gipfel über den sehr anspruchsvollen und wenig begangenen Nordpfeiler.

Die Zuschauer waren restlos begeistert und nutzten ausführlich die Gelegenheit, die sympathische Ausnahmerbergsteigerin aus Nähe kennenzulernen und um sich Bücher und Kalender signieren zu lassen.



Spitzenalpinisten zu Gast beim DAV Weinheim: THOMAS HUBER präsentiert vor ausverkauftem Haus

Thomas beim Signieren   (Foto Thomas Gehrlein)
Thomas beim Signieren (Foto Thomas Gehrlein)
Beeindruckender Vortrag begeistert die Zuschauer

Mit einem beeindruckenden Vortrag begeistert Thomas die zahlreichen Zuschauer im ausverkauften Rolf-Engelbrecht-Haus.

Er präsentierte seinen brandneuen Vortrag "SEHNSUCHT TORRE".

Kurzweilig, witzig und gut gelaunt erzählt er von seinen "Sehnsuchtsbergen" in Patagonien, Yosemite und Baffin Island. Von großen Touren und tiefen Empfindungen.

Auch Rückschläge kommen zur Sprache und eine Tumorerkrankung werden nicht ausgespart.

Thomas und das "Orga-Team"   (Foto Thomas Gehrlein)
Thomas und das "Orga-Team" (Foto Thomas Gehrlein)

"Es sind »bergeisternde« Geschichten über das Sehnen und Suchen nach Glück. Sehnsucht ist ein inniges Verlangen, es macht uns neugierig, es lässt uns suchen und finden", schreibt Thomas dazu auf seiner Homepage. In Weinheim hat er sein Publikum davon überzeugen können.

Für die Zuschauer war es ein spannender Abend, mit einem großen Alpinisten zum Anfassen.


Weitere Informationen findet Ihr auf der Homepage der „Huberbuam“: http://huberbuam.de



Reise in eine faszinierende Welt


Foto: Klaus Fengler
Stefan Glowacz, Deutschlands erfogreichster Wettkampfkletter, war mit aktuellem Vortrag in Weinheim

Mit Stefan Glowacz hatte die Sektion Weinheim des Deutschen Alpenvereines einen weiteren Spitzenalpinisten zu Gast. Deutschlands erfolgreichster Kletterer präsentierte seinen aktuellen Vortrag im gut besuchten Rolf-Engelbrecht-Haus.

Seine Bilder waren atemberaubend, zeigten außergewöhnliche Abenteuer, unberührte Natur. Die Spannung, die sie ausdrücken, war greifbar. Er entführte die zahlreichen Besucher in eine Welt der Abenteuer und Entdeckungen.

Im Februar 2010 war in Venezuela der Roraima Tepui das Ziel von Stefan Glowacz, Kurt Albert und Holger Heuber. Allein der Anmarsch zur Wand La Proa forderte den drei Bergsteigern alles ab. Denn sie blieben ihrer Philosophie „by fair means“ treu und kämpften sich ohne technische Hilfsmittel fast vier Wochen durch den Dschungel zum Einstieg. Nach tagelangen Regenfällen mussten sie aber aufgeben – die Lebensmittelvorräte gingen zuneige. Im Dezember 2010 erfüllten sich Heuber und Glowacz den Traum: Sie kehrten zurück an den Roraima Tepui und vollendeten die Erstbegehung der Route „Behind the Rainbow“ mit eindrucksvollen Klettereien im zehnten Schwierigkeitsgrad.

Vortrag für den Freund und die Kletterlegende Kurt Albert
Stefan Glowacz und das Organisationsteam (Foto: Thomas Gehrlein)
Stefan Glowacz und das Organisationsteam (Foto: Thomas Gehrlein)

Stefan Glowacz berichtete nicht nur von rauhen Abenteuern in unerkundeten Gegenden, in denen Härte und Durchhaltevermögen zählen. Es waren auch Berichte voller Menschlichkeit und echter Freundschaft. Denn der Vortrag ist auch eine Erinnerung an einen guten Freund: Kurt Albert. Die Kletterlegende war im Herbst 2010 an einem Klettersteig in der fränkischen Schweiz abgestürzt und im Alter von 56 Jahren an den Folgen seiner Verletzungen verstorben. Beim zweiten, erfolgreichen Begehungsversuch des Roraima Tepui im Dezember 2010 fehlte der langjährige Begleiter. Ihm, diesem „großartigen Kletterer und wunderbaren Menschen“, wie Glowacz Albert beschreibt, räumte er in seinem Vortrag einen besonderen Platz ein.

Das Publikum bedankte sich bei Glowacz mit lang anhaltendem Applaus für seinen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Vortrag.

Weitere Infos zu Stefan Glowacz:

In Eis und Fels - ein eindrucksvoller Vortrag von Ines Papert

Ines Papert, Klaus Wohnsiedler   Foto: Thomas Gehrlein
Ines Papert, Klaus Wohnsiedler Foto: Thomas Gehrlein
Die Spitzenkletterin berichtet mit atemberaubenden Bildern
Ines Papert, Peter Zschippig, Klaus Wohnsiedler   Foto: Thomas Gehrlein
Ines Papert, Peter Zschippig, Klaus Wohnsiedler Foto: Thomas Gehrlein

Schon bevor die eigentliche Multivisionsshow beginnt, gibt es fantastische Bilder von Ines Papert in der Ice & Snow World Harbin, China zu sehen. Im Januar 2012 besuchte sie Harbin, eine Millionenstadt im hohen Norden Chinas. Dort findet seit 1985 jährlich das internationale Eis- und Schneefestival statt. Sie kletterte als erste Sportlerin überhaupt an den beeindruckenden Gebäuden aus Eis. „Die Bilder habe ich erst seit gestern, sie sind deshalb noch nicht im Vortrag enthalten“, erklärt sie, um dann kurzerhand aus dem Auto eine Festplatte zu holen und sie vor der Veranstaltung dem staunenden Publikum zeigen zu können.

In ihrem Vortrag, den sie auf Einladung der KAGRU hält, spannt sie einen weiten Bogen. Anfangs erzählt sie von ihrer Zeit in der DDR und der Teilnahme an Demonstrationen 1990 und dem Umzug nach Berchtesgaden, nach dem Fall der Mauer.
Am Watzmann entdeckt sie ihre Leidenschaft zum Klettern und begeht schon bald schwierigste Kletterrouten. Mit eindrucksvollen Bildern dokumentiert die Profibergsteigerin Erstbegehungen in der Eigernordwand und im Tessin. Sie klettert dabei in den höchsten Schwierigkeitsgraden im Fels.

Fast zu kurz kommt die Zeit ihrer Wettkämpfe, in der die viermalige Weltmeisterin im Eisklettern jahrelang die Weltspitze anführte.

Ihre Erlebnisse am Ben Nevis, dem höchsten Berg Schottlands, haben ihre Einstellung zum bohrhakenfreien Klettern nachhaltig beeinflusst. Sie steht für einen sauberen Kletterstil und die Absicherung mit mobilen Sicherungsgeräten, bei dem der Berg so verlassen wird, wie man ihn vorgefunden hat.

Ausführlich berichtet Ines Papert von ihren zwei Expeditionen zum 5842 Meter hohen Mount Kyzyl Asker. Das Ziel ist eine 1200 Meter hohe, noch undurchstiegene Wand aus Eis und Fels. Eine große Herausforderung waren dabei nicht nur die Schwierigkeiten in Bezug auf das Kletterkönnen, sondern auch die Logistik und die Bedingungen in der sehr abgelegenen Gebirgsregion in Kirgistan. Das Vorhaben scheiterte jedoch an widrigen Wetterbedingungen und Ausfälle durch Krankheit im Team. Ganz ohne einen Erfolg kehrten die Bergsteiger jedoch nicht zurück. Es gelang noch eine Erstbegehung der 600 Meter hohen „Great Walls of China“. Steiles bis überhängendes Eis und Felsgelände bei trickreicher mobiler Absicherung forderten ihre gesamte Moral und Kletterkönnen. Die Route wurde von ihren Begeherb bezeichnender Weise „Ein Quantum Trost“ getauft.

Nicht zuletzt erhalten die Zuschauer einen emotionalen Einblick in das Leben der Profibergsteigerin, erfahren dabei viel über Leidenschaft und Berufung, Ethik und Tradition und erhalten Antwort auf die Frage, wie die allein erziehende Mutter mit der Verantwortung gegenüber Sohn Emanuel (11) und der Gefahr am Berg umgeht.

„Ich habe im Klettern mein Glück gefunden“, bringt sie es auf den Punkt. Die zahlreichen Zuschauer bedankten sich mit anhaltendem Applaus.

Ansprechpartner

1. Vorsitzender: Zurzeit unbesetzt
2. Vorsitzender: Diether Maurer
Mail: klettergruppe@dav-weinheim.de

Allgemeine Hinweise

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