Sektion Weinheim im Deutschen Alpenverein e.V.

Programm und Veranstaltungen des Vereines

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Einstufungskriterien für Führungs- und Gemeinschaftstouren des DAV Weinheim

Gültig für Sektionstouren im Jahr 2009

Kondition
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Gehzeiten täglich bis 6 h in Höhen bis 3000 m und Anstiege < 800 hm

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Gehzeiten täglich bis 8 h in Höhen bis 3000 m oder bis 6h in Höhen bis 5000 m und Anstiege < 1200 hm

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Gehzeiten täglich bis 10 h in Höhen bis 3000 m oder bis 8 h in Höhen bis 5000 m und Anstiege > 1200 hm

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Gehzeiten täglich über 10 h in Höhen bis 3000 m oder bis 10 h in Höhen bis 5000 m und Anstiege > 1500 hm
Felstechnik (F)/ Klettersteige (KS)
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(F) Gehen auf festen, markierten Wegen, ggf. mit Seilversicherung

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(F) Überwiegend Gehen auf festen Wegen, gelegentlich weglose Passagen und/oder exponierte Steige und/oder Blockgelände im 1. Grad.
(KS) unschwierige bis mäßig schwierige Klettersteige (ohne Sicherungen würde man sich im 1-2er Klettergelände bewegen)

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(F) Wegloses Gelände mit leichter Kletterei im 1. und 2. Grad und/oder Gehen über ausgesetzte Felsgrate.
(KS) Schwierige Kettersteige: Kletterei mit Seilführung, keine Überhänge, keine oder sehr kurze senkrechte Passagen, wenig ausgesetzt, Höhenunterschied < 100 m, bis in Höhen von ca. 3000 m (ohne Sicherung würde man sich im 3er Klettergelände bewegen)

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(F) Schwierige Anstiege, die das Klettern im 3. Grad erfordern
(KS) sehr schwere Klettersteige: nur gelegentliche Tritthilfen, Seilführung unterbrochen, Höhenunterschied 100 - 300 m, erfordert ein hohes Maß an Armkraft (ohne Sicherung würde man sich im 3-4er Klettergelände bewegen)

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(F) Schwierige und ausgesetzte Anstiege, die eigenständiges Klettern im 4. Grad im Vorstieg erfordern.
(KS) extrem schwere Klettersteige: wenige und/oder sehr kleine Tritte und Griffe, große Überhänge, lange senkrechte Passagen, Höhenunterschied > 300 m, Höhe über 3000 m, erfordert viel Armkraft und/oder Klettertechnik im 3. Grad (ohne Sicherung würde man sich mindestens im 5-6er Klettergelände bewegen)
Eistechnik
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Gehen auf flachen, spaltenarmen Geltscherpassagen und/oder Firnfeldern ggf. mit Grödeln

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Gehen in der Seilschaft mit Steigeisen auf flachen Gletschern

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Gehen in Vertikalzackentechnik über spaltenreiche Gletscher bis 30° Steilheit

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Gehen in Vertikalzackentechnik über Grate und/oder spaltenreiche Gletscherflanken bis 45° Steilheit.

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Gehen in Vertikalzackentechnik und Frontalzackentechnik über Grate und/oder spaltenreiche Gletscherflanken über 45° Steilheit
Skitouren
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Aufstieg in max. 15° steiles Gelände, ggf. spaltenarmen Gletscher
Abfahrt mit Parallelschwung über Pisten. Keine Tiefschneeabfahrten

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Aufstieg in Spitzkehrentechnik auch in kürzeren steiler Passagen, Querung von spaltenarmen Gletschern in der Seilschaft.
Abfahrt mit Stemmschwung im Tiefschnee in der Spur der Tourführers

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Aufstieg mit Spitzkehrentechnik und/oder mit Harscheisen
Abfahrt mit flüssigen Stemmschwüngen in eigener Spur

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Aufstieg sind über längere Strecken vergletschert und steil, sie führen auch über exponierte Grate.
Abfahrt in Stemm- und Parallelschwung in allen Schneearten auch in 30 steilem Gelände

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Anstieg in sehr steilem und spaltenreichen, hochalpinem Gelände über Flanken und Grate.
Abfahrt mit flüssigem Parallelschwung in allen Schneearten über steiles Gelände.
Tourenhöhen
a.  gering, Übernachtung < 2000 m, Tageshöhen bis ca. 2500 m
b.  alpin, Übernachtung < 2500 m, Tageshöhen bis ca. 3000 m
c.   hochalpin, Übernachtung < 3000 m, Tageshöhen bis ca. 4000 m
d.  extrem, Tageshöhen über 4000 m

Allgemeine Hinweise

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