Sektion Weinheim im Deutschen Alpenverein e.V.

Programm und Veranstaltungen des Vereines

Aktuelles

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2017 Oktober : Kletterwochenende Elsass


Das lange Wochenende Anfang Oktober war ideal für eine ausgedehnte Klettertour im benachbarten Elsass. Unter fachkundiger Führung von Frauke erkundete die sechsköpfige Gruppe herrliche Sandsteinfelsen bei Burg Fleckenstein und Dambach, deren vielfältige Routen für jeden die passende Herausforderung boten.
Am Samstag hielt das Wetter am Langenfels entgegen erster Prognosen doch noch bis zum Nachmittag, sodass wir uns hier schon gut austoben konnten. Das gemeinsame Abendessen in der Ferienwohnung in Dambach war daher hoch verdient, und die Reserven für den nächsten Tag wurden in gemütlicher Runde aufgefüllt.
Der Sonntag machte seinem Namen alle Ehre: Bei Bilderbuchwetter erklommen wir am Windstein so manche Route mit klangvollen Namen wie „les voleurs“ („die Diebe“) oder „tout est permis, rien n´est possible“ („alles ist erlaubt, nichts ist möglich“…). Im nahen Restaurant genossen wir anschließend regionale Spezialitäten, bevor ein Teil der Gruppe bereits wieder die Heimreise antreten musste.
Zum Klettern war es am Montag leider zu regnerisch, daher entschlossen wir uns als Alternative zu einer Wanderung rund um den Löwenstein, Krappenfelsen und die angrenzenden Burgruinen. Dabei wurden potenzielle Kletterfelsen für den nächsten Besuch in der Region inspiziert, und auch die Pilzesammler kamen voll auf ihre Kosten. Am Nachmittag ging es dann voller neuer Eindrücke wieder zurück in den Odenwald.



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2017 Erfolgreiche Besteigung eines Seven Summit


Oktober 2017: Auf dem Dach Afrikas

Anfang Oktober sind Dietrich Hinkeldey und ich mit dem DAV Summit Club nach Tansania geflogen. Ziel war das Kilimanjaro-Massiv mit seinem höchstem Berg, dem Kibo (Suaheli - dt. „Der Helle“). Nach einer anstrengenden 13stündigen Anreise landeten wir am Kilimanjaro-Airport südlich des Berges und wurden mit mehreren Mitreisenden in einem Kleinbus in einer einstündigen Fahrt in ein Hotel nach Moshi gebracht. Diese Kleinstadt befindet sich nur etwa eine halbe Stunde Fahrt vom Klimanjaro-Nationalpark entfernt und bildet den Ausgangspunkt für fast alle Unternehmungen am Berg. Derzeit lässt sich der Kibo über sechs Hauptrouten aus allen Himmelsrichtungen begehen. Grundsätzlich bieten alle Strecken ein großartiges Erlebnis beim Aufstieg durch die verschiedenen Vegetationszonen und atemberaubende Weitblicke über das ganze Bergmassiv.


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2017 Sektionsfahrt August: Eine tolle Woche voller Action, Abenteuer und Spaß im Ötztal


Auf der Eingehtour zur Pollesalm


Die einwöchige, generations- und abteilungsübergreifende Sektionsfahrt nach Längenfeld-Huben im Ötztal war ein Volltreffer in jeder Hinsicht. Die komfortable An- und Abreise mit dem Bus, die gute Unterkunft und Verpflegung im Hotel Felsenhof, das naheliegende Kletterparadies in Oberried mit über 100 Kletterrouten bis zum 8. Schwierigkeitsgrad, eine hervorragende, mit der Ötztalcard kostenlos zu nutzende Infrastruktur, strahlender Sonnenschein, eine super Organisation und zu guter Letzt die tolle Stimmung in der Gruppe – es blieben keine Wünsche offen.

Vielfältig war nicht nur die Altersspanne der 53 Teilnehmer zwischen 2 und 77 Jahren, vielfältig waren auch die angebotenen Aktivitäten. Ein kompetentes Fachübungsleiter-Team stand für Wandern, Klettern, Bergsteigen, Hochtouren und Mountainbiken zur Verfügung. So fiel es manchmal schwer, sich am Vorabend für eine der vielen angebotenen Aktivitäten am nächsten Tag zu entscheiden.
Am Sonntag stand traditionell eine Eingehtour auf dem Plan. So starteten die Wanderfreunde in Huben zum Alpengasthof Feuerstein über den Sagenweg, wo hinter jeder Biegung eine neue mystische Figur aus der reichen Sagenwelt des Ötztals wartete. 14 Sagen hat das Künstlerpaar Annemarie und Günther Fahrner aus Altmetall nachgestellt, mit lebensgroßen und verblüffend lebendigen Figuren. Wer weiter wandern wollte, nahm das nächste Ziel, die Pollesalm in Angriff. Auch die kleine Mountainbike-Gruppe mit gleichem Ziel belohnte sich nach Bewältigung einiger knackiger Steigungen mit einem Schmankerl auf der Alm. Für die Unermüdlichen ging es in steilem Anstieg weiter zum 2042 m hoch gelegenen Hahlkogelhaus und nach mehr als 1000 Hm Abstieg und müden Beinen zurück nach Huben.
Die Kletterfans einschließlich der Jugendgruppe steuerten das Klettersteig-Highlight Lehner Wasserfall an, der mit seiner senkrechten Einstiegswand im Grad C, einem Überhang im Grad D und der schwierigsten Stelle mit 20 Metern im Grad E eine Herausforderung darstellte.
Am Montag bot der Stuibenwasserfall bei Umhausen sowohl Wanderern als auch Klettersteigfans ein tolles Erlebnis. Eine einzigartige Alpenflora verleiht dem Stuibenfall ein würdiges Ambiente, und an sonnigen Tagen setzt oft ein großer Regenbogen einen bunten Höhepunkt, den kein Besucher so schnell vergisst. Über rund 700 Stufen und eine exponierte, 80 Meter lange Hängebrücke erreichten die Wanderer, vorbei an Aussichtsplattformen und tosenden Wassermassen, den Ausgangspunkt des Wasserfalles. Mehr Nervenkitzel bot der rund 450 Meter lange und erstklassig abgesicherte Klettersteig direkt neben den stürzenden Wassermassen. Die Wagemutigen querten den Wasserfall auf beinahe unsichtbaren Drahtseilen direkt vor der natürlichen Steinbrücke. Bevor es auf verschiedenen Routen bis Niedertai bzw. Umhausen zur Bushaltestelle zurück ging, trafen sich alle Wanderer und Klettersteiggeher auf der Alm in Bichl zur Mittagsrast. Die Jugendgruppe hingegen tobte sich noch im Klettergarten in Oberried aus.



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2017: Wilde Tage am Wilden Kaiser


Am Ausgangspunkt der Tour in Kufstein


Samstags früh sich in der Fremde, genauer gesagt, am Ausgangspunkt der Wanderroute zu treffen, wenn ein Teil der Gruppe mit dem Zug und andere mit dem Auto anreisen, ist gar nicht so einfach. Ausgangspunkt unserer Tour war der Kaisertal-Parkplatz in Spaichen bei Kufstein. Und so machten Christian und Reiner die erste Wanderung von einer Bushaltestelle zur anderen und zurück, weil wir trotz aller modernen Technik mit Navis und Handys einfach aneinander vorbei geredet hatten. Nachdem diese kleinen Schwierigkeiten überwunden waren, ging es, nach dem obligatorischen Gruppenfoto, aber gleich los! Die Treppe rauf und noch länger die Treppe rauf, die ersten Vierhundert Höhenmeter machten wir in der ersten Stunde. Danach führt der Weg lange, sehr lange, auf nahezu einer Höhe durch den Wald, dann über Almen und am Anton-Karg-Haus (828 m ), Hinterbärenbad und Hans-Berger-Haus (936 m) vorbei Richtung Ziel: die schon lange zu sehenden Gipfel des Wilden Kaisers!

Die letzten fünfhundert Höhenmeter zum Stripsenjochhaus sind nochmal ein dramatisch steiler Anstieg, welcher uns bei herrlichem Sonnenschein gehörig ins Schwitzen brachte. Und so hatten wir uns nach langen Stunden Wanderung unser Abendessen und unser Bier in der gemütlichen Stube redlich verdient. Die Unterbringung, als 5er-Gruppe in einem 6-Bett Zimmer für uns, war gut, die Bettenlager wurden tags drauf von einer großen Jugendgruppe belegt, die Leben ins Haus brachte.





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2017: Das Rhonetal, eine selten erwanderte Ecke


Das Haus in Veysonnax

Die Stimmung im Kleinbus war entspannt und fröhlich, als die Gruppe um Walter Hebling von Weinheim ins Wallis aufbrach. Gegen 16 Uhr war die 1233 m hoch am Nordhang über Sion gelegene Ortschaft Veysonnaz erreicht. Das angemietete geräumige Chalet war rasch bezogen, und das Traumpanorama auf Sion und das Rhonetal steigerte die eh schon gute Laune und ließ die Vorfreude auf die kommenden Tage anwachsen.
Zum „Einlaufen“ ging es am Sonntagvormittag von einem Taleinschnitt bei Plonchouet entlang eines uralten Suonenweges. Dieser Chemin de Bisse (Weg der Wasserleitung) folgt dem Lauf der Wasserleitung, die dem durch Fön ausgetrockneten Land über viele Kilometer das lebenswichtige Wasser zuführt. In etwa 1400 m Höhe schlängelt sich der Weg am Fuße des M. Monset entlang bis Veysonnaz. Herrliche Ausblicke in das sich immer weiter öffnende Rhonetal boten sich den Wanderern. Nach dem Kaffee stand am Nachmittag die Besichtigung der alten Bischofsstadt Sion/Sitten mit der schönen Altstadt auf dem Programm.





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2016: Kleine Schritte oder die Karwendeltour


Die Gruppe an der Eng-Alm



Neu im DAV, neu im Hochgebirge zu Fuß, beim Vorbereitungstreffen in der Jakobshütte: „Dafür haben wir die Psychologie“, antwortet Tourenleiterin Astrid Kunisch auf meinen Vorschlag, ein Seil für mich mitzunehmen wegen meiner Höhenangst. Sie hatte Recht.
Früh starten wir zur Anreise nach Hinterriss und angekommen erkunde ich die Umgebung, achtsam und nie weit weg vom Gasthof Zur Post. Ein Gewitter hängt in der Luft. Mit Astrid besuche ich das spannende Infocenter Alpenpark Karwendel, interaktiv, informativ und überraschend, irritierend nur Göring im Goldrahmen, er war Jäger, immerhin als Kriegsverbrecher tituliert.
Der Aufstieg zur Falkenhütte (1848 m) folgt kurz dem Risstal, um dann im Johannestal, teils auf der Mountainbikestrecke, aber oft auch auf idyllischen Waldpfaden hochzuführen. Nach den Bäumen kommt das Staunen. Ich kenne die Berge als Skifahrerin, aber das ist anders. Im Hochsteigen entdecke ich Blumen, Wiesen, Gerüche, den Spaß am Hochlaufen inmitten dieser Naturschönheit. Die Ladizalm auf dem Weg, ein verwunschener Ort, wahrscheinlich in einer früheren Zeit hart im Winter. Die Falkenhütte liegt auf einem Sattel vor einer beeindruckenden Felswand. Wir erhalten unsere Hochbettplätze, die Gruppe wird komplett auf vier Matratzen gestapelt, wir sind fünf Frauen und kreativ beim Entdecken von möglichen Stauplätzen.





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2016: Steile Pfade und heiße Sole auf Ischia


Der Epomeo von Fario aus gesehen

Neununddreißig Mitglieder und Freunde des Singtreffs machten sich Anfang April in den Süden Italiens auf, in der Nase den Duft von Zitronenblüten und im Ohr das Lied von den Caprifischern ..... Die Busfahrt nach Frankfurt zum Flugplatz wurde von strömendem Regen begleitet, so fiel der Abschied umso leichter. In Neapel zeigte sich Italien von seiner nachtgrauen Seite. In später Stunde war das Übersetzen nach Ischia nicht mehr möglich, erst am nächsten Morgen nach kurzer Übernachtung unweit des Vesuvs. Bei schönstem Sonnenschein brachte uns die Fähre von Pozzuoli aus nach Ischia.
In geschichtlicher Zeit siedelten hier zuerst die Griechen und nannten ihre neue Heimat die Affeninsel. Entstanden sein sollte sie einst im Kampf um Sein oder Nichtsein zwischen dem Ungeheuer Typhon und dem Olympier Zeus. Diesem gelang es in letzter Not, seinen Widersacher unter einem gewaltigen Felsbrocken zu begraben. Dieser Brocken ist eben heute die Insel Ischia (nach anderen Quellen der griechischen Göttersagen der Ätna), unter der Typhon immer noch begraben liegt. Seine Tränen treten als Thermalwasser und Dampf zu Tage, die uns heute zu Heilung und Genuss dienen. Die Wirklichkeit sieht noch etwas ungemütlicher aus: Die Phlegräischen Felder stellen ein ganzes System plutonischer Aktivität dar auf einer Fläche von mehr als 150 Quadratkilometern und nehmen große Teile der Region am Golf von Neapel ein, damit standen wir auf einem der 20 Supervulkane der Erde. Vor nur achtzigtausend Jahren gab es einen gewaltigen Vulkanausbruch, mindestens 20 Kubikkilometer Tuff und Asche flogen damals in die Luft. Die nächste Zeit war von weiteren Ausbrüchen und einem Auf und Ab des Geländes geprägt, die letzten Lavaflüsse fanden 1301 statt.


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2016: Bergwanderwoche im Berner Oberland


Blick von Interlaken zur Jungfrau bei Sonnenuntergang


Dem Alltag entfliehend brach eine Gruppe von neun Teilnehmern des Singtreffs unter der kundigen Führung von Walter Hebling ins Berner Oberland auf. Das City Chalet in Interlaken am Aarekanal gelegen, zwischen Brienzer- und Thunersee, war unser Domizil, von dem auf kurzen Wegen sowohl der Altstadtkern, aber auch das mondäne Interlaken mit den noblen Hotels zu erreichen war. Nachdem die Zimmer bezogen waren, folgte bei einem Kaffee eine nette Begrüßungsansprache vom Walter Hebling, ehe wir zum Rundgang durch Interlaken aufbrachen. Die Dame der Touristeninformation geizte nicht mit Tipps und Anregungen. So konnten wir die vielen Tandem-Gleitschirmflieger, die bis zum späten Abend durch die frische Bergluft vom Harder Kulm mitten in die Stadt segelten, bewundern. Auffallend waren die vielen arabischen (viele Frauen total verschleiert) und asiatischen Touristen, die Interlaken bevölkerten. Sonntag und Urlaub, ein gutes Gefühl!
Die Zahnradbahn zum Harder Kulm brachte uns am Sonntag auf 1322 Meter. Dort lockt eine Aussichtsplattform mit freier Sicht auf Interlaken, den Thuner- und Brienzersee sowie einem grandiosen Blick ins Lauterbrunnental, auf die Berge um das Dreigestirn aus Eiger, Mönch und Jungfrau. Dem Trubel entrinnend, zog es uns entlang dem Harder-Grat in Richtung Augstmatthorn auf 2137 m. Immer wieder gibt der Wald den Blick nach Süden zum Brienzersee und die schnee- und eisbedeckte Bergwelt frei. Beim Abstieg nach Niederried erfuhren wir ein intensives Knie- und Oberschenkeltraining. Mit der Bahn ging es zurück nach Interlaken.


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2016 Juni: Bishorn – leichter 4000er im Wallis


Gipfelbild auf dem 3693 m hohen Tête de Milon

Nach einigen Trockenübungen im Weinheimer Schlosspark geht es am Dienstag, den 12.06. in Richtung der schönen Schweiz. Einige Zeit sowie einem nassen Zwischenstopp später erreichen wir den Campingplatz nahe dem Ort Zinal, dem Ausgangspunkt unserer Tour. Man muss schon sagen, es war „Très jolie!“. Die nicht geländegängigen Autos wurden auf die dafür nicht vorgesehenen Plätze bugsiert und die Zelte aufgebaut. Um die Sache angenehm zu gestalten, haben uns 5 Liter Weißbier unterstützt. Vielen Dank an Tobias! Das Packen der Rucksäcke für die bevorstehende Tour beendet den Tag, und das Hoffen auf gutes Wetter für die nächsten Tage wiegt uns in den Schlaf.
Am darauffolgenden Morgen starten wir bei Sonnenschein in Zinal (1670 m) zur Tracuit-Hütte (3256 m) am Fuße des Bishorngipfels. Der Weg führt uns über Weideflächen in immer höher gelegene Regionen. Gegen Mittag verdeckt dichter Nebel den blauen Himmel und die Temperatur fällt. Die letzten Höhenmeter zur Hütte sind schließlich nur noch mit GPS und Kälteschutz machbar. Die versprochene Aussicht sowie das Bier in der Sonne auf der Terrasse der Hütte bleiben uns verwehrt.



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2016 Juli: Eis- und Felsausbildung im Stubai


Am Gipfel des Vorderen Wilden Turmes

Nach 2009 – das war das 10. Mal, dass Hans Henninger und Dietrich Hinkeldey die Ausbildungswoche im Stubai durchgeführt hatten – sagten sich die beiden „alten Hasen“: „Lass uns doch noch mal so eine Woche anbieten.“ Und schnell waren sechs Anmeldungen auf dem Tisch (leider sagten drei aus persönlichen Gründen kurzfristig ab)
So ging es Mitte Juli mit Silvia, Roland und Michael auf vertrauten Wegen durch die herrliche Bergwelt im Alpeiner Tal. Nach einer ersten Eingehtour auf die vordere Sommerwand, gleich nach der Ankunft auf der Franz-Senn-Hütte, konnte man die Trittsicherheit und Erfahrung im Fels schon gut einschätzen.


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