Sektion Weinheim im Deutschen Alpenverein e.V.

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Zusätzlicher Kurs Spaltenbergung

Wir freuen uns euch noch einen weiteren Kurs "Spaltenbergung" anbieten zu können

Der Kurs findet am Montag, 19. Mai um 18 Uhr auf dem Gelände des DAV-Weinheim statt. Bei Interesse bitte bei dhinkeldey@gmx.de anmelden und folgendes mitbringen: Gurt, 3 Karabiner, 3 Reepschnüre (Kurz, körperlang und doppeltkörperlang) Bandschlinge 120 cm und Pickel wenn möglich.

Ein weiterer Kurs Spaltenbergung findet am 6.5. um 18 Uhr statt und wird von Andreas Hinkelmann geleitet.

Den Notfall sicher im Griff


große Notfallübung auf den DAV Gelände

Am Samstag, den 26.April 2014 führte die DAV – Sektion Weinheim auf ihrem Gelände eine große Notfallübung durch. Über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in ein umfassendes Szenario von Uli Eisenhofer und Dietrich Hinkeldey eingebunden.


Die Ausgangssituation: Eine Bergwandergruppe ist unterwegs, einer geht mal eben in die Büsche wegen eines dringenden Bedürfnisses. Die Gruppe zieht langsam weiter und merkt dass der Bergfreund nicht mehr zurückgekommen ist. Auch nach einiger Zeit der Suche ist keiner zu finden. Die Bergwacht (gespielt von weiteren Teilnehmern) wird benachrichtigt, die ausrückt um bei der Suche zu helfen. Inzwischen wird der Bergkamerad am Fuße einer Felswand gefunden, schwer verletzt und ohne Bewusstsein (Hierzu hat Uli das Opfer in ganz kurzer Zeit perfekt geschminkt). Was ist zu tun? Erste Hilfe durchführen, Bergrettung zum Unglücksplatz beordern, die Sektion über den Unfall informieren, Unterstützung vom Kriseninterventionsdienst beim Hauptverband anfordern. Zudem muss die Wandergruppe beisammen gehalten werden, die Freundin des Verletzten in ihrem Schockzustand braucht Unterstützung und dann erscheint auch noch jemand von der Presse, der eine Sensationsstory wittert und die Gruppe mit Interviews und Filmaufnahmen bedrängt. Wie reagiert man in solch einer Krisensituation möglichst professionell? Wie verhält man sich auch im später gegenüber der Polizei, die bei einem Bergunfall ermittelt, wer ggf. daran Schuld trägt?
Eineinhalb Stunden dauerte dieses Planspiel bis man sich am Ende wieder in der fiktiven Edelweiß-Hütte zum Nachgespräch traf. Hier wurde der Ablauf nochmal minutiös durchgesprochen, jede Handlung, Entscheidung hinterfragt und überlegt was man besser / anders hätte machen können. Da zwei Leute die Aufgabe hatten als „unsichtbare“ Personen den Ablauf des Spiels an den verschiedenen Orten zu dokumentieren hatten wir eine sehr gute Grundlage für unsere Analyse. Nicht fiktiv war dann das gemeinsame Mittagessen, das Astrid, Agnes und Bernhard für uns zubereitet hatten.


Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihr engagiertes Mitspielen, besonders an Markus den Tourenleiter der Berggruppe, Jürgen, das Unfallopfer und Lisa, seine Freundin!
Dietrich Hinkeldey

P.S. Man kann sich die DVD mit den Bildern und Filmsequenzen von der Notfallübung ab dem 10.6.14 in der Geschäftsstelle ausleihen.

Allgemeine Hinweise

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