Sektion Weinheim im Deutschen Alpenverein e.V.

Programm und Veranstaltungen des Vereines

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1001 Nacht….. oder so ähnlich

Auf dem Gipfel des Jbel Toubkal (4167 m), mit Blick Richtung Süden, Sahara
Auf dem Gipfel des Jbel Toubkal (4167 m), mit Blick Richtung Süden, Sahara

Es waren „nur“ fünf Nächte, aber ich denke, es waren für uns alle fünf eine schöne Zeit. Wir fünf sind Michael Drisch, Valentin Erasmus, Steffen Herzog, Karl Rothenbusch und Doris Beyler. Wir fünf trafen uns also und flogen einfach mal so nach Marokko, um den höchsten Berg Nordafrikas zu erwandern. Er heißt Jbel Toubkal, ist 4167 m hoch und liegt im Hohen Atlas.

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Weinheimer wanderten mit Walter

Am Silvaplanersee
Am Silvaplanersee

Wir waren 24 Personen, die mit drei Kleinbussen und zwei Privat-PkW nach La Punt im Ober­­engadin fuhren, um dort eine schöne und sportliche Herbstwoche zu verbringen. Walter Hebling hatte wieder das Selbstversorgerhaus der Familie Rudigier gemietet, in dem die meisten von uns sich recht gut auskannten. So war dann die Verteilung auf die Zimmer und die Zuteilung von Gemein­schaftsaufgaben kein Problem, zumal Ellen Sam in bewährter Weise die Herrschaft über die Küche übernahm. Da weiß man schon im voraus, dass die Versorgung mit Abendessen immer gesichert ist.

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Bike und Hike im Lungau

Hoch über dem Turracher See
Hoch über dem Turracher See
21. – 29.Juni 2008

Sonndörfl ist – der Name deutet es an – eines der sonnenreichsten Fleckchen Erde Österreichs. Der Weiler gehört zur Gemeinde Weißpriach im Lungau und ist unweit den Gemeinden Mariapfarr und Mauterndorf gelegen. Durch seine jahrhundertelange Abgeschiedenheit im Süden der Hohen Tauern hat sich der Lungau bis heute als weitgehend unberührte Naturlandschaft erhalten. Er ist ein Wander- und Bikerparadies par excellence, das nicht unter die 1000-m-Grenze abfällt, mit vielen bewirtschafteten Almen und Hütten, Bergseen und bis zu 3000 m hohen Berggipfeln. Hier haben wir für eine Woche unser wunderschönes Domizil, ein auf grüner Wiese am Hang gelegenes Haus mit Garten und Panoramablick.

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Durch das Höllental auf die Zugspitze

Ein Klettersteig für's Herz und einen langen Atem

Die Idee kommt bei der Geburtstagsfeier von Karl Heinz auf: „Klaus, das wünsche ich mir!“ Man schwatzt dann an der Jakobswand ein wenig über die geplante Tour, dadurch schließen sich Doris und Hanne spontan an – schon sind wir eine dufte „Viererbande“, die Anfang September Richtung Hammersbach fahren wird.
Fünf Jahre zuvor hatte ich den Klettersteig zusammen mit Barbara schon einmal gemacht, damals von ganz unten bis ganz oben (2200 Höhenmeter) in einem Trip – kein Problem, wenn man vorher schon eine Hochgebirgswoche hinter sich hat und gut akklimatisiert ist.

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Eine runde Woche in Flachau

Sektions-Tourenwoche vom 26. Juli – 2. August 2008

Ein Reisebus und 13 PKW mit Rhein-Neckar-Kennzeichen standen vor dem Jugendsporthotel Hanneshof in Flachau. Drinnen schliefen und erholten sich 86 Teilnehmer der Sektion Weinheim und ihre Gäste von den Anstrengungen der vielen täglichen Unternehmungen. Und was gab es da alles an interessanten Angeboten!
Anne-Bärbel Engelhart und ihr Team hatten das vorbildlich organisiert. Die Aufgabe war nicht in erster Linie Bergtouren zu planen, wie man es vom Alpenverein erwartet, sondern hier ging es primär um das Zusammenführen von verschiedenen Generationen bergbegeisterter Interessenten, und zwar in der Altersspanne zwischen 5 und 78 Jahren.

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Bergsteigen natürlich

Die Überschreitung des gestrigen Tages mit Spieser
Die Überschreitung des gestrigen Tages mit Spieser
Tannheimer Tal vom 07. – 11.Juni 2008

Wir, Anne-Bärbel, Silke, Ernst und Ich, haben uns für Samstagmorgen in Hüttenfeld zur Abfahrt Richtung Bad Hindelang verabredet. Bei herrlichem Frühsommerwetter starte ich um kurz vor 8 in Lorsch um die drei abzuholen. Dann noch schnell nach Heddesheim, Thomas an Bord nehmen, und schon rauschen wir 5 ab in Richtung Tannheimer Tal. Frühsommer in Hessen hin oder her, mit zunehmender Entfernung von der Heimat sinken die Temperaturen. Bei 14° auf dem Außenthermometer, kurz vor dem Ziel, wird auch Anne-Bärbel in Ihrem leichten Kleid nachdenklich. Dann, halt mit Sonne nur im Herzen, am ersten Zielpunkt angekommen, besuchen wir in Bad Hindelang den Bauernmarkt um uns mit regionalen Produkten als Proviant für die nächsten Tage zu versorgen. Jeder seine Tüte in der Hand, soll es nun losgehen. Einlauftour ist angesagt. Über das Cafe Polite auf den Berg-Wald-Weg. Bevor wir mit unserer ersten naturkundlichen Tour starten, stehen jedoch zwei, ungeplante, Übungen an: Serpentinen fahren und ein kleiner Konditionstest im Anstieg. Serpentinen, weil ich, meinem Navi im Auto blind vertauend, von der falschen Seite her anfuhr. Also Serpentinen runter nach Bad Hindelang und wieder rauf zum vermeintlichen Startpunkt. Dieser stellte sich jedoch als nicht ganz richtig heraus, wie uns nach einem fast einstündigen Anstieg bewusst wurde. Also wieder zurück marschiert, ab ins Auto und die Serpentinen wieder runter. Kondition und Orientierung jetzt geprüft, erreichten wir nach kurzer Fahrt nun unseren Startpunkt, den Weg zum Cafe Polite. Wir finden letztendlich auch den gut versteckten Berg-Wald-Weg, den nicht mal der einheimische Bauer kennt, über dessen Weide er führt. Bei leichtem Regen ist es trotz aller anfänglichen Widrigkeiten eine schöne Eingehtour und wir lernen von Anne-Bärbel einiges über den Schutzwald und die Natur. Den ersten Tag beenden wir in unserem Quartier mit einem praktischen Training in Sachen Ausrüstung und Rucksack packen. Dank Anne-Bärbel habe auch ich nun plötzlich Reserven in meinem Rucksack.

Am Sonntagmorgen verlassen wir bei leichtem Nebel aber guten Wetteraussichten unser Quartier. Für den heutigen Tag ist eine Überschreitung angesagt.

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Dolomiten Höhenweg 1 (Via Alta 1)


Vom Pustertal nach Cortina d’Ampezzo

Dieser zuerst entstandene Dolomiten-Höhenweg verdankt seinen Ruf der idealen Linienführung und vor allem den außergewöhnlichen landschaftlichen Schönheiten, werden doch im Laufe der Wanderung gerade die interessantesten Gebiete der östlichen Dolomiten durchstreift.
Wir berührten bei unserer Tour die Pragser und Enneberger Dolomiten, Fanes, Fanis, Nuvolau, und Corada da Lago.

Anreise: Samstag, 12.07.08 nach Toblach, wo wir übernachteten und das Auto geparkt wurde. Die Anreise war so früh geplant, dass wir noch zum 3 Zinnen-Blick am Dürren, und Misurinasee kamen.
Das Abendessen genossen wir auf der Talabschlußhütte vor dem Einserkofel, die wir nach einer Wanderung von der Fischleinbodenhütte bei Regen mit geliehenen Schirmen erreichten.

Sonntag, 13.07.08 - Pragser Wildsee- Seekofelhütte (2325m) Gehzeit ca. 4 Std.
Fahrt mit dem Bus 8:45 zum Pragser Wildsee, einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Danach ging es weiter zum Narbiges Loch-Porta Sora al Forn zur Seekofelhütte. Diese Strecke führt mitten hinein in den „Naturpark Fanes-Sennes-Prags“ der landschaftlich herrliche Aufstieg war leider verregnet und die Besteigung des Seekofel viel auch ins Wasser. Jürgen hatte eine ausgiebige Schnapsrunde mit Aluena Vino Rio und seinen Freunden aus Cortina, die eine Sonntagswanderung machten. Die Wirtin war sehr, sehr freundlich und wir wurden gut verpflegt.

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Viertausender wie aus dem Bilderbuch

Wintereinbruch auf der Gandegghütte, ca. 3000m
Wintereinbruch auf der Gandegghütte, ca. 3000m
Begrüßung mit Regen, Wolken und Neuschnee - aber dennoch!

Einfach mies war der Empfang in Zermatt für die Mitglieder des Weinheimer Alpenvereins, Thomas Gehrlein, Hans Henninger, Andreas Hinkelmann ,Karl-Friedrich Rothenbusch und Bernhard Schmitt. Nach strömendem Regen schon auf der Anfahrt hüllten sich das Matterhorn und seine Nachbargipfel in Wolken und auf der Gandegghütte in ca. 3000m Höhe waren in der ersten Nacht des Aufenthaltes gut 30 Zentimeter Neuschnee gefallen. Dennoch wollten die Weinheimer der Witterung trotzen und ihre erste Etappe zur Ayashütte angehen. Dazu auf der Seilbahnstation „Kleines Matterhorn“ angekommen, begab sich die Seilschaft bei Sturm, starkem Schneefall und miserablen Sichtverhältnissen auf den tief verschneiten Weg. Mit Hilfe eines GPS Gerätes wäre die Ayashütte sicher auch erreicht worden. Doch schon nach kurzer Wegstrecke kam den Weinheimern ein Berufsbergführer der Region entgegen, der eben diese Route erfolglos abgebrochen hatte und mit seinen Kunden im Abstieg war. Seinen Rat, wegen hoher Lawinengefahr auf Grund der Neuschneefälle umzukehren, beherzigten die Bergsteiger.
Aber damit hatten sie keineswegs ihren Plan aufgegeben, über einige Viertausendergipfel Europas höchste Hütte zu erreichen, die Margheritahütte auf der Signalkuppe, 4554 m hoch gelegen. Da erfahrungsgemäß das Wetter auf der Alpensüdseite besser ist, stiegen die fünf Weinheimer ab und fuhren über den Großen Sankt Bernhard in´s Aostatal. Und In der Tat, kaum über der Passhöhe strahlte die Sonne von tiefblauem Himmel und im Tal herrschten sommerliche Temperaturen. Welch Unterschied zum tiefen Winter auf der Nordseite!

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Praxiswoche Eis und Fels im Stubai


"...für Anfänger sind die richtig fit!"

Der reichliche Schneefall bis in den späten Frühling bescherte den Teilnehmern der 9. Ausbildungswoche des Weinheimer Alpenvereins äußerst günstige Bedingungen. Den Rückgang der Gletscher im Gebiet um die Stubaier Franz Senn Hütte konnte die Schneedecke zwar nicht ausgleichen, doch zeigten sich die Gletscher in strahlendem Weiß und der zum festen Firn verdichtete Schnee erlaubte Anstiege in steilem Gelände wie auf einer Treppe. Wo vergangenes Jahr mühsam über Geröll der Weg führte war jetzt eine feste Unterlage, auf der leicht Tritt zu fassen war. Auf der Franz Senn Hütte sind die Weinheimer mit ihren Fachübungsleitern Dietrich Hinkeldey und Hans Henninger längst von Gästen zu Freunden geworden und wurden nach langer Anreise mit einem "Schnapserl" willkommen geheißen. Doch auch der lange Tag der Anreise -immerhin ging es um 4:00 morgens in Weinheim los- hinderte die Ausbilder nicht daran, die Teilnehmer noch auf die Vordere Sommerwand zu führen. Dieser Anstieg von 2100m auf 2600m wird im Gipfelbereich "gekrönt" von einem Drahtseil gesicherten, ausgesetzten Grat, der volle Konzentration und Trittsicherheit erfordert. Nach gut drei Stunden wieder in der Hütte zurück, genossen die Alpinisten das ausgezeichnete Essen auf der Hütte und dann den verdienten Schlaf.

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Tag der offenen Tür 2008

Schupfnudelpfanne - lecker!
Schupfnudelpfanne - lecker!
Sonnenschein und gute Laune

Bei strahlend blauem Himmel und recht warmen Temperaturen war der Tag der offenen Tür am 22. Juni ein voller Erfolg, nicht nur das gute Programm mit Kletterbar, Gewinnspiel und kulinarischen Köstlichkeiten, auch die Stimmung unter den Gästen und Mitrbeitern der Sektion waren gut.
Der Dank gilt allen Ehrenamtlichen die mitgeholfen haben.

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