Sektion Weinheim im Deutschen Alpenverein e.V.

Programm und Veranstaltungen des Vereines

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2017 Sektionsfahrt August: Eine tolle Woche voller Action, Abenteuer und Spaß im Ötztal


Auf der Eingehtour zur Pollesalm


Die einwöchige, generations- und abteilungsübergreifende Sektionsfahrt nach Längenfeld-Huben im Ötztal war ein Volltreffer in jeder Hinsicht. Die komfortable An- und Abreise mit dem Bus, die gute Unterkunft und Verpflegung im Hotel Felsenhof, das naheliegende Kletterparadies in Oberried mit über 100 Kletterrouten bis zum 8. Schwierigkeitsgrad, eine hervorragende, mit der Ötztalcard kostenlos zu nutzende Infrastruktur, strahlender Sonnenschein, eine super Organisation und zu guter Letzt die tolle Stimmung in der Gruppe – es blieben keine Wünsche offen.

Vielfältig war nicht nur die Altersspanne der 53 Teilnehmer zwischen 2 und 77 Jahren, vielfältig waren auch die angebotenen Aktivitäten. Ein kompetentes Fachübungsleiter-Team stand für Wandern, Klettern, Bergsteigen, Hochtouren und Mountainbiken zur Verfügung. So fiel es manchmal schwer, sich am Vorabend für eine der vielen angebotenen Aktivitäten am nächsten Tag zu entscheiden.
Am Sonntag stand traditionell eine Eingehtour auf dem Plan. So starteten die Wanderfreunde in Huben zum Alpengasthof Feuerstein über den Sagenweg, wo hinter jeder Biegung eine neue mystische Figur aus der reichen Sagenwelt des Ötztals wartete. 14 Sagen hat das Künstlerpaar Annemarie und Günther Fahrner aus Altmetall nachgestellt, mit lebensgroßen und verblüffend lebendigen Figuren. Wer weiter wandern wollte, nahm das nächste Ziel, die Pollesalm in Angriff. Auch die kleine Mountainbike-Gruppe mit gleichem Ziel belohnte sich nach Bewältigung einiger knackiger Steigungen mit einem Schmankerl auf der Alm. Für die Unermüdlichen ging es in steilem Anstieg weiter zum 2042 m hoch gelegenen Hahlkogelhaus und nach mehr als 1000 Hm Abstieg und müden Beinen zurück nach Huben.
Die Kletterfans einschließlich der Jugendgruppe steuerten das Klettersteig-Highlight Lehner Wasserfall an, der mit seiner senkrechten Einstiegswand im Grad C, einem Überhang im Grad D und der schwierigsten Stelle mit 20 Metern im Grad E eine Herausforderung darstellte.
Am Montag bot der Stuibenwasserfall bei Umhausen sowohl Wanderern als auch Klettersteigfans ein tolles Erlebnis. Eine einzigartige Alpenflora verleiht dem Stuibenfall ein würdiges Ambiente, und an sonnigen Tagen setzt oft ein großer Regenbogen einen bunten Höhepunkt, den kein Besucher so schnell vergisst. Über rund 700 Stufen und eine exponierte, 80 Meter lange Hängebrücke erreichten die Wanderer, vorbei an Aussichtsplattformen und tosenden Wassermassen, den Ausgangspunkt des Wasserfalles. Mehr Nervenkitzel bot der rund 450 Meter lange und erstklassig abgesicherte Klettersteig direkt neben den stürzenden Wassermassen. Die Wagemutigen querten den Wasserfall auf beinahe unsichtbaren Drahtseilen direkt vor der natürlichen Steinbrücke. Bevor es auf verschiedenen Routen bis Niedertai bzw. Umhausen zur Bushaltestelle zurück ging, trafen sich alle Wanderer und Klettersteiggeher auf der Alm in Bichl zur Mittagsrast. Die Jugendgruppe hingegen tobte sich noch im Klettergarten in Oberried aus.



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2017: Wilde Tage am Wilden Kaiser


Am Ausgangspunkt der Tour in Kufstein


Samstags früh sich in der Fremde, genauer gesagt, am Ausgangspunkt der Wanderroute zu treffen, wenn ein Teil der Gruppe mit dem Zug und andere mit dem Auto anreisen, ist gar nicht so einfach. Ausgangspunkt unserer Tour war der Kaisertal-Parkplatz in Spaichen bei Kufstein. Und so machten Christian und Reiner die erste Wanderung von einer Bushaltestelle zur anderen und zurück, weil wir trotz aller modernen Technik mit Navis und Handys einfach aneinander vorbei geredet hatten. Nachdem diese kleinen Schwierigkeiten überwunden waren, ging es, nach dem obligatorischen Gruppenfoto, aber gleich los! Die Treppe rauf und noch länger die Treppe rauf, die ersten Vierhundert Höhenmeter machten wir in der ersten Stunde. Danach führt der Weg lange, sehr lange, auf nahezu einer Höhe durch den Wald, dann über Almen und am Anton-Karg-Haus (828 m ), Hinterbärenbad und Hans-Berger-Haus (936 m) vorbei Richtung Ziel: die schon lange zu sehenden Gipfel des Wilden Kaisers!

Die letzten fünfhundert Höhenmeter zum Stripsenjochhaus sind nochmal ein dramatisch steiler Anstieg, welcher uns bei herrlichem Sonnenschein gehörig ins Schwitzen brachte. Und so hatten wir uns nach langen Stunden Wanderung unser Abendessen und unser Bier in der gemütlichen Stube redlich verdient. Die Unterbringung, als 5er-Gruppe in einem 6-Bett Zimmer für uns, war gut, die Bettenlager wurden tags drauf von einer großen Jugendgruppe belegt, die Leben ins Haus brachte.





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2017: Das Rhonetal, eine selten erwanderte Ecke


Das Haus in Veysonnax

Die Stimmung im Kleinbus war entspannt und fröhlich, als die Gruppe um Walter Hebling von Weinheim ins Wallis aufbrach. Gegen 16 Uhr war die 1233 m hoch am Nordhang über Sion gelegene Ortschaft Veysonnaz erreicht. Das angemietete geräumige Chalet war rasch bezogen, und das Traumpanorama auf Sion und das Rhonetal steigerte die eh schon gute Laune und ließ die Vorfreude auf die kommenden Tage anwachsen.
Zum „Einlaufen“ ging es am Sonntagvormittag von einem Taleinschnitt bei Plonchouet entlang eines uralten Suonenweges. Dieser Chemin de Bisse (Weg der Wasserleitung) folgt dem Lauf der Wasserleitung, die dem durch Fön ausgetrockneten Land über viele Kilometer das lebenswichtige Wasser zuführt. In etwa 1400 m Höhe schlängelt sich der Weg am Fuße des M. Monset entlang bis Veysonnaz. Herrliche Ausblicke in das sich immer weiter öffnende Rhonetal boten sich den Wanderern. Nach dem Kaffee stand am Nachmittag die Besichtigung der alten Bischofsstadt Sion/Sitten mit der schönen Altstadt auf dem Programm.





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