Sektion Weinheim im Deutschen Alpenverein e.V.

Programm und Veranstaltungen des Vereines

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2017: Wilde Tage am Wilden Kaiser


Am Ausgangspunkt der Tour in Kufstein


Samstags früh sich in der Fremde, genauer gesagt, am Ausgangspunkt der Wanderroute zu treffen, wenn ein Teil der Gruppe mit dem Zug und andere mit dem Auto anreisen, ist gar nicht so einfach. Ausgangspunkt unserer Tour war der Kaisertal-Parkplatz in Spaichen bei Kufstein. Und so machten Christian und Reiner die erste Wanderung von einer Bushaltestelle zur anderen und zurück, weil wir trotz aller modernen Technik mit Navis und Handys einfach aneinander vorbei geredet hatten. Nachdem diese kleinen Schwierigkeiten überwunden waren, ging es, nach dem obligatorischen Gruppenfoto, aber gleich los! Die Treppe rauf und noch länger die Treppe rauf, die ersten Vierhundert Höhenmeter machten wir in der ersten Stunde. Danach führt der Weg lange, sehr lange, auf nahezu einer Höhe durch den Wald, dann über Almen und am Anton-Karg-Haus (828 m ), Hinterbärenbad und Hans-Berger-Haus (936 m) vorbei Richtung Ziel: die schon lange zu sehenden Gipfel des Wilden Kaisers!

Die letzten fünfhundert Höhenmeter zum Stripsenjochhaus sind nochmal ein dramatisch steiler Anstieg, welcher uns bei herrlichem Sonnenschein gehörig ins Schwitzen brachte. Und so hatten wir uns nach langen Stunden Wanderung unser Abendessen und unser Bier in der gemütlichen Stube redlich verdient. Die Unterbringung, als 5er-Gruppe in einem 6-Bett Zimmer für uns, war gut, die Bettenlager wurden tags drauf von einer großen Jugendgruppe belegt, die Leben ins Haus brachte.





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2017: Das Rhonetal, eine selten erwanderte Ecke


Das Haus in Veysonnax

Die Stimmung im Kleinbus war entspannt und fröhlich, als die Gruppe um Walter Hebling von Weinheim ins Wallis aufbrach. Gegen 16 Uhr war die 1233 m hoch am Nordhang über Sion gelegene Ortschaft Veysonnaz erreicht. Das angemietete geräumige Chalet war rasch bezogen, und das Traumpanorama auf Sion und das Rhonetal steigerte die eh schon gute Laune und ließ die Vorfreude auf die kommenden Tage anwachsen.
Zum „Einlaufen“ ging es am Sonntagvormittag von einem Taleinschnitt bei Plonchouet entlang eines uralten Suonenweges. Dieser Chemin de Bisse (Weg der Wasserleitung) folgt dem Lauf der Wasserleitung, die dem durch Fön ausgetrockneten Land über viele Kilometer das lebenswichtige Wasser zuführt. In etwa 1400 m Höhe schlängelt sich der Weg am Fuße des M. Monset entlang bis Veysonnaz. Herrliche Ausblicke in das sich immer weiter öffnende Rhonetal boten sich den Wanderern. Nach dem Kaffee stand am Nachmittag die Besichtigung der alten Bischofsstadt Sion/Sitten mit der schönen Altstadt auf dem Programm.





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