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Jahreseingangstour 2008 des Alpenvereins Weinheim bei Sonnenwetter

Den 37 Wanderern des Alpenvereins Weinheim war es kalt am Treffpunkt Bürgerhaus in Mörlenbach zum Auftakt des Wanderjahres 2008, da zu diesem Zeitpunkt eine dicke Wolkendecke über dem gesamten Weschnitztal hing.

Doch schon bald sollte die Wandergruppe bei ihrer Tour “Rund um Bonsweiher“ Sonne pur haben. Es ist nachzulesen, dass der Ort Mörlenbach im 9. Jahrhundert gegründet wurde und in der Folgezeit dem Kloster Lorsch, Mainz, Kurpfalz, Kurmainz unterstand, ehe der Ort nach wechselvoller Geschichte 1802 Mörlenbach Hessen zugegliedert wurde. Um 1300 soll Mörlenbach der Sitz einer Zent gewesen und mit Mauern und Gräben gesichert gewesen sein. In dem fest gebauten Schloß sollen die Herren von Mörlenbach als Mainzer Vögte die Verwaltung ausgeübt haben.
Die Wanderung führte zunächst am Aussiedlerhof Wolfsgarten vorbei zur Leonhard-Schenk-Hütte des OWK Mörlenbach am Fernwanderweg 1 Nordsee – Bodensee.
Ab hier oben hatten die Wanderer herrlichen Sonnschein. Beeindruckend die Ausblicke über das Wolkenmeer im Weschnitztal, aus dem die Berggipfel herausspitzelten. Auf dem Höhenrücken zwischen Ober-Liebersbach und Bonweiher
führte die Wanderung über die Kohlplatte und das Große Goldköpfchen zur Juhöhe. Die Felsgruppe “Opfersteine“ im Gewann Bodenwald (361 m) war das weitere Ziel.

Aufgrund der Felsbeschaffenheit hält sich die Sage, dass hier in der Frühzeit Opfer gebracht wurden. Ein weiteres Naturdenkmal ist die Felsgruppe “Bügeleisen“. Tatsächlich hängt zwischen den Granitblöcken ein Fels der genannten Form. Auf der Höhe des Hasselberges wurde an dem dortigen Rastplatz mit Informationstafeln die Mittagspause abgehalten. Da sich die Wolkendecke im Tal zwischenzeitlich aufgelöst hatte, gab es von hier tolle Ausblicke in Richtung Lindenfels und über das Weschnitztal bis hinüber zum Schloss Reichenberg über Reichelsheim im Gersprenztal. Der Weiterweg führte dann hinunter zum Kreiswald und an dem dortigen zugefrorenen See vorbei zum gegenüberliegenden Höhenweg. Durch das Gewann Taschengrube wurde schließlich der langgezogene Ort Groß-Breitenbach erreicht, von wo es dann nochmals aufwärts zum Steinböhl ging. Bald war die Weinheimer Wandergruppe in Klein-Breitenbach eingetroffen, wo in die gleichnamige Gaststätte zur Schlussrast eingekehrt wurde. Der Dank der Alpenvereins-Wanderer gehörte Günter Gerard, der diese abwechslungs- und aussichtsreiche Tour ausgearbeitet und geführt hatte.

16.01.08, 14.01.2008, Walter Pflästerer

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