Sektion Weinheim im Deutschen Alpenverein e.V.

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2018 - Juni: Durch die wilde Weschnitzkaja


Wie quert man einen Wildbach ohne sich selbst in Gefahr zu bringen?

Am 12. Juni hatte die Weschnitz von Starkregen am Vortag richtig viel Wasser – ideal für die Fordbildung „Wildbachquerung“. Fünf TeilnehmerInnen hatten sich zum Kurs bei Dietrich Hinkeldey angemeldet und man fuhr an eine gut zugängliche Stelle zwischen Birkenau und Reisen. Der Uferstreifen war hoch mit Brennessel und Springkraut bewachsen, sodass erst ein Zugang geschlagen werden musste.


Ein Mutiger watete zunächst mit HMS und Schleifknoten gesichert ans andere Ufer, fixierte das Seil möglichst hoch an einem Baumstamm. Dann wurde diesseits des Wassers das Seil ebenso möglichst hoch am Ufer fixiert und gespannt. Nun wurde ein Karabiner in das Seil eingehängt mit Seilverbindung an beide Ufer zum Hin- und Herziehen sowie mit einem Seilstück an dem sich nun nacheinander alle anderen einbinden konnten (wieder mit HMS und Schleifknoten). Würde man von der Strömung mitgerissen und hängt dann am Seil würde die Strömung einen unter Wasser drücken. Dann muss man sich schnell aus dem Knoten befreien und sich dann weiter unten ans Ufer treiben lassen. Gepäck wurde separat über das Wasser geschafft, denn mit einem schweren Rucksack auf dem Buckel ist man in der Strömung noch labiler. Der Letzte baut alles diesseits ab und geht – wie der erste über HMS gesichert ans andere Ufer.
Bei dem frischen Wasser war das eine Übung mit großem Spaßfaktor.
Dietrich Hinkeldey

15.06.18, Dietrich Hinkeldey

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