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Dolomiten Höhenweg 1 (Via Alta 1)


Vom Pustertal nach Cortina d’Ampezzo

Dieser zuerst entstandene Dolomiten-Höhenweg verdankt seinen Ruf der idealen Linienführung und vor allem den außergewöhnlichen landschaftlichen Schönheiten, werden doch im Laufe der Wanderung gerade die interessantesten Gebiete der östlichen Dolomiten durchstreift.
Wir berührten bei unserer Tour die Pragser und Enneberger Dolomiten, Fanes, Fanis, Nuvolau, und Corada da Lago.

Anreise: Samstag, 12.07.08 nach Toblach, wo wir übernachteten und das Auto geparkt wurde. Die Anreise war so früh geplant, dass wir noch zum 3 Zinnen-Blick am Dürren, und Misurinasee kamen.
Das Abendessen genossen wir auf der Talabschlußhütte vor dem Einserkofel, die wir nach einer Wanderung von der Fischleinbodenhütte bei Regen mit geliehenen Schirmen erreichten.

Sonntag, 13.07.08 - Pragser Wildsee- Seekofelhütte (2325m) Gehzeit ca. 4 Std.
Fahrt mit dem Bus 8:45 zum Pragser Wildsee, einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Danach ging es weiter zum Narbiges Loch-Porta Sora al Forn zur Seekofelhütte. Diese Strecke führt mitten hinein in den „Naturpark Fanes-Sennes-Prags“ der landschaftlich herrliche Aufstieg war leider verregnet und die Besteigung des Seekofel viel auch ins Wasser. Jürgen hatte eine ausgiebige Schnapsrunde mit Aluena Vino Rio und seinen Freunden aus Cortina, die eine Sonntagswanderung machten. Die Wirtin war sehr, sehr freundlich und wir wurden gut verpflegt.


Montag, 14.07.08 - Seekofelhütte-Faneshütte (2060m) Gehzeit ca. 5 Std.
8:15 im Nebel und Sonne über Sennes-Hochfläche-Senneshütte (2116m)-Schutzhaus Fodara Vedla in den Wolken hinab zum Berghotel Pederü (1548m) wo wir 1 Std. Pause machen. Bei dem Aufstieg zur Faneshütte regnete es in Strömen.

Dienstag, 15.07.08 - Faneshütte-Rif Lagazuoi (2752m) Gezeit ca. 5 Std.
Endlich gutes Wetter und Alpenglühen um 6:00. Start wieder um 8:00 über Limojoch-Gr. Fanesalpe. Durch ein schönes Hochtal landschaftlich sehr abwechslungsreiche, aber auch lange Etappe über mehrere Scharten und Pässe. Mittelstarker Aufstieg zur Forc. del. Lech Scharte (2486m) und sehr steiler Abstieg mit Bilderbuch Ausblick auf den Lagaciosee und im Hintergrund die Marmolada.
1 Std. Rast, kontinuierlicher Aufstieg zur Lagazuoi-Hütte, die Lage dieses Hauses zählt zu den eindrucksvollsten und aussichtsreichsten in den Dolomiten. Nach dem verdienten Bier ging es auf den Gipfel, wo wir den grandiosen Rundblick genießen konnten. Am Abend kam Walters Liederbuch, das uns bei mehreren Touren gute Dienste leistete, voll zur Geltung. Auch die Amerikaner, welche durch unseren Gesang aufmerksam wurden, sangen kräftig Vive l’Amour mit. Diesmal schmeckte der Rotwein besonders gut. Leider konnten Claudia Rippel, Marianne, und Ulrike nicht dabei sein.

Mittwoch. 16.07.08 - Rif. Lagazuoi-Rif. Scoiattoli alle Cinque (2225m) Gehzeit ca. 3,5 Std.
Nach einem letzten Rundblick bei strahlend blauem Himmel, begann um 8:00 der steile Abstieg zum Falzarego-Pass (2105m) einer der bekanntesten und bedeutendsten Pässe der Dolomiten. Bei weiterhin herrlichem Wetter ging es auf dem Weg 441 und 439 zum Rif. Averau und Rif. Scoiattoli. Das private Schutzhaus mit 19 Schlafplätze liegt in sehr aussichtsreicher Lage, direkt vor den Cinque Torri gelegen, das wir gegen 13:00 ereichten.


Donnerstag, 17.07.08 - Rif. Scoiattoli -Rif. Croda da Lago (2046m) Gehzeit ca. 4 Std.
Leider war in der Nacht ein Wetterwechsel. Morgens um 7:00 kein Berg zu sehen. Trotzdem Start um 8:00 bei schon wesentlich besserer Sicht und ohne Regen. Zunächst ging die prachtvolle, aussichtsreiche Tour über Rif Cinque Torri, Ponte di Rocurto,Cason di Formin zum Rif. Croda da Lago. Bequeme Wanderung, verbunden mit einer steten Steigerung der Landschaftsbilder. Der Standort der Hütte ist einer der Schönsten des Höhenwegs. Besonders reizvoll ist eine Wanderung um den von malerischen Zirben umstandenen Federasee.

Freitag, 18.07.08 - Abstieg oder mit dem Jeep nach Cortina d’Ampezzo und Rückfahrt mit dem Bus ins Pustertal. Heimfahrt.
Es war noch 1 Tag zum wandern ohne Rucksack am Federasee vorgesehen, aber das Wetter hatte nicht mitgespielt und so haben wir 1 Tag früher die Heimreise angetreten.

12.08.08, Gisela Hitzwebel, Ernst Perino, Jürgen Schneider

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